Praxiskonsil — Wachstumspartner für Zahnarztpraxen

Ab 2027 zahlt die Kasse nochmals weniger. Entscheiden Ihre Patienten dann noch für die Versorgung, die Sie empfehlen?

Der Eigenanteil ist der häufigste Grund, warum ein Heil- und Kostenplan liegen bleibt oder zur Regelversorgung schrumpft — und er steigt 2027 weiter. Wir erhöhen die Zahl zusatzversicherter Patienten in Ihrem Patientenstamm: neutral, praktisch ohne Aufwand für Ihr Team, ohne dass Ihre Praxis irgendetwas vermittelt.

  • Minimaler Aufwand für Ihr Team
  • Kein Geldfluss an die Praxis
  • Auch Tarife ohne Gesundheitsfragen
  • Freier Makler

Kostenlos · 20 Min · Kein Verkaufsdruck — oder erst das Whitepaper sichern (PDF)

Kapitel 01 · Die Lage

Die Lage in Zahlen

Warum der Eigenanteil zum Entscheider wird.

60 → 50 %

So sinkt der Festzuschuss zum Zahnersatz zum 01.01.2027 — mit Bonusheft von 70 auf 60 bzw. von 75 auf 65 %. Beschlossen im Juli 2026.

Quelle: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, BGBl. I 2026 Nr. 228

Seit 1988

ist der Punktwert der Gebührenordnung für Zahnärzte unverändert: 5,62421 Cent — über 38 Jahre ohne Anpassung.

Quelle: § 5 Abs. 1 GOZ

~1 von 4

gesetzlich Versicherten hat eine Zahnzusatzversicherung (rund 18,4 Mio. Ende 2022, bei ~74,5 Mio. GKV-Versicherten). Die Mehrheit trägt den Eigenanteil oberhalb des Festzuschusses voll selbst.

Quelle: PKV-Zahlenportal / Rebmann Research

Halbiert

hat sich der Anteil des Zahnersatzes an den GKV-Leistungsausgaben seit 2000: von 2,8 auf 1,3 %. Die Lücke füllt der Patient — oder niemand.

Quelle: KZBV-Jahrbuch 2025

In Deutschland scheitert es fast nie daran, ob behandelt wird — sondern daran, wie. Und diese Entscheidung fällt auch mit Blick auf den Eigenanteil.

Zahlenstand: August 2026 — die Festzuschuss-Staffel 60/70/75 % gilt noch bis 31.12.2026.

Kein Einzelfall, sondern eine Linie

Seit Jahrzehnten dieselbe Richtung.

Die Kürzung 2027 ist der jüngste Schritt einer langen Reihe. Wer den Eigenanteil seiner Patienten verstehen will, muss diese Liste kennen.

  1. 1989

    Selbstbeteiligung beim Zahnersatz eingeführt (Gesundheits-Reformgesetz).

  2. 1993

    Kieferorthopädie für Erwachsene gestrichen, die Budgetierung zahnärztlicher Leistungen beginnt.

  3. 1997

    Zahnersatz für Jahrgänge ab 1979 komplett aus der Kasse genommen — 1999 wieder zurückgeholt.

  4. 2005

    Systemwechsel: befundbezogene Festzuschüsse ersetzen den prozentualen Zuschuss.

  5. 2012

    GOZ novelliert — der Punktwert von 1988 bleibt unangetastet.

  6. 2023

    Rückkehr der strikten Budgetierung für zahnärztliche Leistungen.

  7. 2027

    Festzuschüsse sinken um 10 Prozentpunkte (auf 50/60/65 %), Budgetdeckelung bis 2029 verschärft — beschlossen im Juli 2026.

Dazu kommt seit 2025: Nach dem Amalgam-Aus sind selbstadhäsive Materialien die mehrkostenfreie Regelversorgung im Seitenzahnbereich — hochwertige Komposite bleiben Privatsache. Die Zuzahlungslogik hat sich verschoben, nicht aufgelöst.

Was das für Ihre Patienten in Euro heißt

Der Festzuschuss ist ein fester Betrag je Befund. Sinkt der Satz, sinkt der Betrag — hier gerechnet ohne Bonusheft, nach den heute geltenden Beträgen.

Versorgung Zuschuss 2026 ab 2027 Patient zahlt mehr
Krone auf stark zerstörtem Zahn 239,03 € 199,20 € + 39,83 €
Brücke für eine einzelne Lücke 552,96 € 460,80 € + 92,16 €
Totalprothese, zahnloser Unterkiefer 617,72 € 514,77 € + 102,95 €

Festzuschussbeträge des GKV-Spitzenverbands, gültig ab 01.01.2026 (Befunde 1.1, 2.1, 4.4), ohne Bonusheft. Die Werte für 2027 sind auf dieser Bemessungsgrundlage gerechnet — die Beträge für 2027 werden zwischen GKV-Spitzenverband und KZBV noch neu vereinbart.

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Kapitel 02 · Mechanik & Rechner

Die Mechanik

Ein kleinerer Eigenanteil heißt: Ihr Patient entscheidet freier.

Ein Patient mit Zahnzusatzversicherung rechnet anders: Sein Eigenanteil schrumpft — auch bei gleichartiger und andersartiger Versorgung, bei Implantaten, bei hochwertigen Füllungen. Er sagt öfter Ja — und öfter zu der Versorgung, die Sie fachlich empfehlen.

Der Vorsorge-Profi

Kommt zweimal im Jahr zur PZR — und zahlt sie komplett selbst, denn für Erwachsene ist sie keine Regelleistung der Kasse. Für diesen Typ zählen Tarife mit starker Prophylaxe-Erstattung.

Der seltene Gast

Kommt, wenn etwas wehtut. Wenn dann eine größere Versorgung ansteht, entscheidet der Eigenanteil. Dieser Typ braucht solide Zahnersatz-Leistung — abgeschlossen, bevor der Befund da ist.

Der Spätstarter

Denkt erst mit 50+ über Absicherung nach — und fürchtet die Gesundheitsprüfung. Es gibt Tarife ohne Gesundheitsfragen: auch mit Vorgeschichte findet sich fast immer ein Weg. Nur bereits angeratene oder laufende Behandlungen sind überall ausgeschlossen.

Ehrlichkeit vorab

Eine Zahnzusatzversicherung hilft nicht mehr, wenn der Befund schon da ist — das sagen wir Ihnen so deutlich wie Ihren Patienten. Deshalb wirkt unser Konzept mittel- und langfristig: über Ihre Prophylaxe- und Neupatienten von heute, die die HKP-Fälle der nächsten Jahre sind. Wer Ihnen verspricht, den Patienten mit dem HKP auf dem Tisch „noch schnell zu versichern", verbrennt Ihre Patientenbeziehung.

Ihre Zahlen statt Branchenfolklore

Was hängt in Ihrer Praxis an der Eigenanteilsfrage?

Drei Schätzwerte aus Ihrem Praxisalltag — der Rechner zeigt, über welches Behandlungsvolumen Ihre Patienten jedes Jahr am Eigenanteil entscheiden.

6
1 100 (Mehrbehandler-Praxis)
3.500 €
1.000 € 8.000 €
30 %
5 % 80 %

HKP-Volumen Ihrer Praxis je Jahr

252.000 €

Davon hängt jährlich an der Eigenanteilsfrage

75.600 €

≈ 6.300 € je Monat

Ihre Schätzwerte, Ihre Rechnung — komplett im Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen. Das Ergebnis ist eine Größenordnung, keine Prognose und kein Versprechen: Wie viel davon sich über mehr zusatzversicherte Patienten tatsächlich bewegt, hängt von Patientenstamm und Versorgungsmix ab — und genau darüber sprechen wir im Gespräch mit Ihren echten Zahlen.

Kapitel 03 · Ablauf & Praxis

Der Ablauf

Drei Schritte — und Ihr Team macht davon keinen.

01

Ihre Praxis informiert — mehr nicht

Ein Aushang im Wartezimmer, ein Flyer, ein QR-Code zu einer neutralen Infoseite. Ihr Team berät nicht, empfiehlt keinen Anbieter und füllt nichts aus.

02

Ihr Patient wird selbst aktiv

Wer sich informieren will, scannt den Code, liest online nach, was zu seiner Situation passt, und bucht direkt einen Termin — freiwillig, mit seinen eigenen Daten. Ihre Praxis übermittelt nichts und erfährt auch nicht, wer sich gemeldet hat.

03

Wir beraten — marktbreit und persönlich

Die Beratung läuft bequem online per Videotermin — persönlich, mit Gesicht, kein anonymes Portal. Wir vergleichen als freier Versicherungsmakler über den Markt, beraten passend zum Patiententyp und bleiben auch im Leistungsfall Ansprechpartner.

Für Ihr Team heißt das konkret: Aushang aufhängen, Flyer auslegen, einen Satz kennen — und uns Bescheid geben, wenn Material nachkommen soll. Mehr ist es nicht, aber wir tun auch nicht so, als wäre es nichts. Dafür bekommt Ihr Team etwas zurück: weniger Erstattungsdiskussionen am Empfang, weniger „zahlt das meine Kasse?", weniger Rückrufe wegen abgelehnter Erstattungen.

Haftungssicher konstruiert

„Und warum darf meine Praxis das?" — Weil das Modell genau dafür gebaut ist.

Die Grenze, die Ihr Berufsrecht zieht, ist die Grundlage dieses Modells — nicht sein Hindernis: Ihre Praxis informiert, wir vermitteln.

Kein Geld fließt an Ihre Praxis

Keine Provision, keine Prämie, kein Vorteil pro Patient. Ihr Nutzen ist der wirtschaftliche Effekt besser versicherter Patienten — sonst nichts. Genau so verlangt es Ihr Berufsrecht.

Ihre Praxis empfiehlt keinen Anbieter

Sie stellt neutrale Information bereit, wie bei Prophylaxe-Themen auch. Kein Tarif, kein Anbietername, keine Beratung durch Ihr Team.

Keine Patientendaten verlassen die Praxis

Der Kontakt entsteht ausschließlich durch den Patienten selbst. Es gibt auch keine Rückmeldung an die Praxis, wer sich gemeldet hat.

Beratung und Haftung liegen bei uns

Dokumentation, Erstinformation, Beratungsverantwortung — vollständig unsere Aufgabe. Was wir daran verdienen, legen wir offen: Wir werden vom Versicherer vergütet, nicht von Ihnen.

Zum Mitnehmen

Das Whitepaper für Ihre Entscheidung.

Alle Argumente dieser Seite zum Nachlesen und Weiterreichen — die Kürzungs-Chronik bis 2027, die HKP-Mechanik, den Weg zum Bestandsschutz und die fünf häufigsten Einwände. Sieben Seiten, jede Zahl mit Quelle.

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Wachstumspartner

Zwei, die dasselbe Ziel haben.

Zusatzversicherte Patienten sind ein Baustein von zweien. Wir denken Team-Seite und Patienten-Seite Ihrer Praxis zusammen.

Fabio Rausch im Beratungsgespräch mit einer Ärztin am Praxistisch
Beratung, wie sie sein sollte: am Tisch, mit den Zahlen der Praxis — auf Wunsch per Video, wenn zwischen zwei Patienten nur 20 Minuten liegen.

Fabio Rausch ist freier Versicherungsmakler mit Schwerpunkt auf Heilberufen — betriebliche Krankenversicherung und Altersvorsorge für Praxen und Labore, dazu die private Absicherung von Inhabern und angestellten Ärzten. Alexander Kindl kommt von der anderen Seite: Er besetzt mit „Wunsch-Kandidat" offene Stellen in Praxen und baut deren Außenauftritt — Recruiting, Webdesign, Marketing.

Wir arbeiten zusammen, weil unsere Kunden dieselben sind und ihre Probleme zusammenhängen: Eine Praxis, die keine ZFA findet, hat ein Personalproblem. Eine Praxis, deren Heil- und Kostenpläne am Eigenanteil scheitern, hat ein Umsatzproblem. Einzeln gelöst sind das zwei Dienstleister, zwei Gespräche, zwei Rechnungen — zusammen ist es ein Konzept. Klare Grenze, damit es sauber bleibt: Zu Versicherungen berät und vermittelt ausschließlich Fabio Rausch.

Team-Seite: Mitarbeiter finden und binden

Betriebliche Krankenversicherung und Altersvorsorge als spürbare Benefits gegen den ZFA-Engpass — steuerfrei statt brutto, gemeinsam mit unserem Recruiting-Partner.

Zur Mitarbeiterbindung mit bKV

Patienten-Seite: Versorgungen möglich machen

Dieses Konzept: mehr zusatzversicherte Patienten — die Grundlage dafür, dass Heil- und Kostenpläne eher angenommen und hochwertig umgesetzt werden. Und Ihr Team diskutiert weniger über Kosten.

Gespräch dazu buchen
Kapitel 04 · Fragen
FAQ

Häufige Fragen zum Konzept

Neutral informieren: ja. Nicht zulässig wäre, für die Zuweisung von Patienten einen Vorteil anzunehmen oder selbst zu Tarifen zu beraten — beides passiert in diesem Modell nicht. Ihre Kammer-Berufsordnung bleibt der Maßstab; auf Wunsch gehen wir die Unterlagen gemeinsam mit Ihrem Berufsrechts-Ansprechpartner durch.

Nichts — und zwar bewusst: Zwischen Praxis und Praxiskonsil fließt in keine Richtung Geld. Vergütet werden wir vom Versicherer, wenn ein Patient sich nach der Beratung für einen Tarif entscheidet — offengelegt gegenüber jedem Patienten.

Nein. Es gibt keinen Vertrag zwischen Ihrer Praxis und Praxiskonsil, keine Laufzeit, keine Kündigungsfrist. Aushang abhängen, Flyer wegräumen — damit ist es beendet.

Wir. Beratung, Dokumentation und Erstinformation liegen vollständig bei Praxiskonsil — Ihre Praxis hat mit dem Beratungsinhalt nichts zu tun und trägt dafür keine Verantwortung.

Portale bewerten sehr unterschiedlich — der eine Test ausschließlich nach Zahnersatzleistungen, der andere hälftig nach Zahnerhalt. Welcher Tarif passt, hängt vom Patiententyp ab. Genau da beginnt persönliche Beratung: per Videotermin oder vor Ort, erreichbar, auch im Leistungsfall noch zuständig.

Für die ist eine neue Zusatzversicherung ehrlicherweise zu spät — das sagen wir auch so. Für diese Patienten zählt 2026 etwas anderes: Wird der Festzuschuss noch vor dem 1. Januar 2027 bewilligt, gelten die heutigen, höheren Zuschüsse. Diese Information geben wir Ihnen als fertigen Aushang mit.

Oft ja. Es gibt Tarife ohne Gesundheitsfragen und Tarife, die fehlende Zähne mitversichern — meist mit Wartezeiten und Summenstaffeln in den ersten Jahren. Was nirgends geht: bereits angeratene oder begonnene Behandlungen versichern. Deshalb wirkt unser Konzept über Ihre Prophylaxe- und Neupatienten, nicht am HKP-Tisch.

Ehrliche Antwort: Sie wären bei den Ersten. Das Konzept ist neu, und wir haben dafür noch keine Zahnarztpraxis als Referenz, die wir Ihnen anrufen lassen könnten — das sagen wir lieber, als es zu beschönigen. Was das für Sie bedeutet: Sie gehen kein Geld- und kein Vertragsrisiko ein (es gibt beides nicht), und Sie bekommen die Aufmerksamkeit, die eine erste Praxis bekommt — inklusive gemeinsamer Auswertung nach zwölf Monaten. Wenn Ihnen das zu früh ist, verstehen wir das; dann melden wir uns wieder, wenn die ersten Zahlen vorliegen.

Da ist der Markt dünn — Erwachsenen-KFO ist in vielen Zahnzusatztarifen ausgeschlossen oder eng begrenzt, und selbst Stiftung Warentest klammert Kieferorthopädie in der Tarifbewertung aus. Wir versprechen für diesen Bereich also nichts, sondern prüfen im Einzelfall, was ein Tarif tatsächlich leistet. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt auf Zahnersatz, Zahnerhalt und Prophylaxe.

Aushang aufhängen, Flyer auslegen, einen Satz kennen: „Beraten dürfen wir dazu nicht — am Aushang im Wartezimmer finden Sie eine neutrale Anlaufstelle." Das ist alles — bewusst.

Kontakt

Über Ihren Patientenstamm sprechen

20 Minuten, unverbindlich, mit Ihren Zahlen statt Branchenfolklore. Als Wachstumspartner Ihrer Praxis denken wir Team-Seite und Patienten-Seite zusammen — und für Sie ist es kostenlos: vergütet werden wir vom Versicherer, nicht von Ihnen. Zwischen Praxis und Praxiskonsil fließt grundsätzlich kein Geld.

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Kostenlos · 20 Min · Per Video oder vor Ort · Kein Verkaufsdruck

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